Definition von Gruppen nach Lutz von Rosenstiel:
GRUPPE =
1. Es sind mehrere Personen.
2. Sie stehen in direkter Interaktion.
3. Der Kontakt ist relativ überdauernd.
4. Es existiert eine gewisse Struktur, d.h. differenzierte Rollen.
5. Es gibt gemeinsame Regeln bzw. Normen.
6. Es gibt ein „Wir-Gefühl“.
7. Es gibt ein gemeinsames Ziel/ Thema.
Direkte Interaktion heißt: Jeder steht mit jedem im Kontakt – daraus ergibt sich Spielraum für die Gruppengröße: Untergrenze – 3 Personen, Obergrenze – 15-50.
Mit Kontakthäufigkeit steigt die Sympathie.

Rollendifferenzierung
ist Ergebnis des Gruppenprozesses, der auch die Hierarchie ordnet.
Besonders typisch:
– Expertenrollen
Führungsrollen (oft „Führungsdual“: Lokomotion & Kohäsion))
– Sündenbock
– Mitläufer
– …

Dependenz:
Geteilte Normen führen zu einem individuell geteilten Empfinden und Verhalten —> „Gruppenzwang“.

Kohäsion:
Geteilte Wahrnehmung eine Gruppe zu sein, schafft Zusammenhalt —> „Wir-Gefühl“.

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Gruppe
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