Theaterpädagogik systemisch – dies ist zuerst eine Frage der eigenen Haltung und erst dann eine Frage der Methodenwahl. Wie man sein eigenes theaterpädagogisches Profil entwickeln kann und wie das die praktische Arbeit fokussierter und leichter macht, zeigen die Autor*innen Sandra Anklam, Verena Meyer und Thomas Reyer in ihrem jetzt erschienenen Buch:

Sandra Anklam, Verena Meyer, Thomas Reyer (2018):
Didaktik und Methodik der Theaterpädagogik/ Szenisch-Systemisch: Eine Frage der Haltung!?
Seelze: Friedrich Verlag, Klett-Kallmeyer
ISBN: 978-3-7727-1248-7

Das Buch kann direkt beim Verlag bezogen werden:
https://www.friedrich-verlag.de/shop/didaktik-und-methodik-in-der-theaterpadagogik

Drei grundlegende Klärungsprozesse werden dabei für die theaterpädagogische Arbeit initiiert:

  • Wesentliche Begriffe wie Didaktik, Methodik, Pädagogik, Theaterpädagogik, Systemtheorie und systemische Praxis werden erläutert, um diese zu reflektieren, in Beziehung zueinander zu setzen und daraus ein didaktisches Modell einer Systemischen Theaterpädagogik abzuleiten.
  • Das WAS der eigenen theaterpädagogischen Herangehensweise wird durch didaktische Fragen geklärt: Was will ich konkret mit meiner Arbeit? Was ist mein Profil als Theaterpädagog*in? Was denke ich über meine jeweilige Zielgruppe? etc.
  • Durch bewusste didaktische Überlegungen wird ein gehalt- und sinnvoller Boden für das WIE geschaffen. Jede Spielleiter*in kann sich aus der Fülle an Methoden diejenigen auswählen, die ein authentisches und kompetentes Anleiten und damit einen gelungenen theaterpädagogischen Prozess ermöglichen.
Szenisch-Systemisch: Buch zur Didaktik und Methodik der Theaterpädagogik jetzt erschienen